www.dr-med-elena-eloisa-joerissen.de
www.dr-med-elena-eloisa-joerissen.de                                                                      

Diabetesbedingte Folgeerkrankungen

Unbehandelter oder unzureichend behandelter Diabetes mit erhöhten Blutzuckerwerten führt auf Dauer zu Folgeschäden und Folgeerkrankungen.

Diabetesbedingte Folgeschäden sind Veränderungen an den großen Gefäßen, die zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen der Beine führen können. Veränderungen an den kleinen Gefäßen wirken sich in erster Linie auf Augen und Nieren aus. Mit einer Nervenschädigung geht  meist ein Verlust von Schmerz- und Temperaturempfinden einher.

 

 

Nieren

 

Die Schädigung der feinen Nierengefäße – beginnt mit der Ausscheidung von Eiweiß in geringsten Mengen im Urin, die mit herkömmlichen Testverfahren nicht nachweisbar sind. Bei voranschreitender Nierenschädigung durch immer größer werdende Eiweißmengen lässt die Filterfunktion der Nieren nach. Das kann im schlimmsten Fall zu Nierenversagen führen.

Wichtig: Lassen Sie 1-2 Mal im Jahr Ihren Urin auf die Ausscheidung feinster Eiweißmengen (Mikroalbumine) mittels einer speziellen Testmethode untersuchen. Auch ein leicht erhöhter Blutdruck (über 130/80 mm/Hg) kann früh auf eine Nierenschädigung hinweisen. Deshalb: Blutdruckkontrolle bei jedem Arztbesuch.

 

Risiko Schlaganfall, Herzinfarkt, arterielle Verschlusskrankheiten

 

Neben einer guten Blutzuckereinstellung wichtig: Gesunde Ernährung, körperliche Bewegung, Verzicht auf Genussstoffe Alkohol/Nikotin helfen das Risiko zu vermeiden.

1-2 mal im Jahr sollte eine Kontrolluntersuchung erfolgen, die  Blutfettbestimmung, EKG, Tasten der Fußpulse und die großen Gefäße mit Ultraschall umfasst.

 

Diabetisches Fußsyndrom

 

Jedes Jahr kommt es zu ca. 25.000 diabetesbedingten – überwiegend vermeidbaren – Fußamputationen. Ursächlich sind vor allem Nervenschädigungen, die mit dem Verlust oder der Verminderung von Temperaturempfinden, fehlender Schweißsekretion sowie Fehlstellungen des Fußes einhergehen und zu Verletzungen führen können. Durchblutungsstörungen und zu hohe Blutzuckerwerte verhindern die Ausheilung von Wunden. Es kommt zu sich schnell ausbreitenden Infektionen und Entzündungen, die den Patienten leicht die Zehe oder einen ganzen Fuß kosten können. Gehen Sie mit schlecht heilenden oder entzündeten Wunden sofort zum Arzt, nehmen Sie auch kleine Verletzungen ernst! Die Folgen einer verschleppten Infektion können fatal sein.

Praxis Für

Innere Medizin

Dr.med.

Elena Jörissen

 

Fachärztin für Innere Medizin

Gastroenterologin

Diabetologin

Hausärztliche Versorgung

   _______________

Flemingstr. 7
53123 Bonn
Telefon:  0228 621716

Telefax:  0228 623772

   _______________

Nutzen Sie auch gerne unser Kontaktformular.

   _______________

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Dr. med. Elena-Eloisa Jörissen Praxis für Innere Medizin