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Typ-1 Diabetes

Ursache | Beim Typ-1 Diabetes führt eine Fehlsteuerung des körpereigenen Abwehrsystems  sukzessive bis zur völligen  Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse, mit der Folge, dass dort kein Insulin mehr produziert werden kann. Dieser Zerstörungsprozess verläuft meist unbemerkt über einen längeren Zeitraum und lässt sich weder aufhalten noch umkehren. Der Diabetes manifestiert sich in der Regel erst, wenn  ca. 70-90 % der Zellen zerstört sind.

 

Wer ist betroffen? | Normalerweise Kinder, Heranwachsende oder junge Erwachsene.

 

Wie macht sich die Erkrankung bemerkbar? | In der Regel, vor allem bei ganz jungen Kindern, abrupt und innerhalb weniger Tage.

 

Symptome eines beginnendenden Typ-1 Diabetes | gesteigertes Harnlassen | starker Durst | Müdig-keit/Erschöpfung/Antriebslosigkeit | Sehstörungen | Juckreiz | Harnwegsinfekte | Infektionen der Geschlechtsorgane| Gewichtsverlust.

 

Wie wird die Erkrankung festgestellt? | Nüchternblutzucker | Harn-Keton-Test

 

Worin besteht die Behandlung? | Typ-1 Diabetiker müssen immer, und zwar lebenslang mit Insulin behandelt werden

 

Welche Risiken bestehen?  | Akut: Insulinreaktionen und Ketozidose ǀ  Mittelfristig: Wachstumsstörungen, Schwangerschaft  ǀ  Langfristig: Probleme mit den kleinen Blutgefäßen der Augen, Nieren, Nerven; Probleme mit den großen Blutgefäßen des Herzens, Gehirns und der Arme und Beine

 

Verhütung der Probleme  ǀ  Diabetes-Schulung und Blutzuckerkontrolle unterstützen die Möglichkeit, an der Kontrolle des Diabetes zu arbeiten.

Typ-2 Diabetes

Ursache | Erblich bedingte und meist aber erst durch spezielle Risikofaktoren wie Übergewicht ausgelöste Resistenz der Körperzellen gegenüber der Wirkung des Insulins. Folge: Die Bauchspeicheldrüse versucht, die verminderte Wirkung durch vermehrte Produktion von Insulin zu kompensieren. Diese Mehrbelastung führt auf Dauer zur Erschöpfung der körpereigenen Insulinproduktion. Erstreckt sich von einem relativen Insulinmangel bis zu einem absoluten Insulinmangel im späteren Krankheitsverlauf.

 

Wer ist betroffen? | Der Typ-2 Diabetes hat eine stark erbliche Komponente. Insoweit ist wichtig zu wissen, dass nicht der Diabetes selbst, sondern nur das erhöhte Risiko einen Diabetes zu bekommen, vererbt wird. Damit es zum Ausbruch kommt, müssen die sog. auslösenden Faktoren hinzukommen wie

  • Übergewicht: 90 Prozent aller Menschen mit Typ-2 Diabetes sind übergewichtig
  • Bewegungsmangel
  • zunehmendes Lebensalter.

 

Zur Risikogruppe gehören häufig Menschen

  • die älter als 40 Jahre sind
  • die zu Übergewicht neigen (90 % der Typ 2 Diabetiker sind übergewichtig)
  • die Verwandte mit Diabetes haben
  • sowie Frauen, die während der Schwangerschaft einen Diabetes hatten.

Wie macht sich die Erkrankung bemerkbar ? | Der Diabetes Typ-2 wird oftmals erst während der Behandlung einer anderen Erkrankung oder bei einer Routineuntersuchung entdeckt. Im Durchschnitt besteht er schon fünf bis sieben Jahre, bis er diagnostiziert wird. Auch wenn viele Menschen keine Symptome aufweisen – was leider oftmals zu einer verspäteten Diagnose führt – weisen meist folgende Anzeichen auf einen Typ-2 Diabetes hin:

  • gesteigertes Durstgefühl
  • häufiges Harnlassen
  • Müdigkeit / Erschöpfung
  • verschwommenes Blickfeld
  • Wunden oder Entzündungen, die schwer abheilen
  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Füßen oder Händen

 

Wie wird die Erkrankung festgestellt? | Nüchternblutzucker

 

Worin besteht die Behandlung? | Individueller Speiseplan, Bewegungsprogramm,  manchmal medikamentöse Behandlung ggf. in Kombination mit Insulin

 

Welche Risiken bestehen ?  | Akut: Normalerweise keine ǀ  Mittelfristig: Probleme während der Schwangerschaft  ǀ  Langfristig: Probleme mit den großen Blutgefäßen des Herzens, Gehirns, der Arme und Beine; Probleme mit den kleinen Blutgefäßen der Augen, Füße, Nerven und Nieren.

 

Verhütung der Probleme  ǀ Diabetes-Schulung , Gewichtsabnahme und Blutzuckerkontrolle.

Praxis Für

Innere Medizin

Dr.med.

Elena Jörissen

 

Fachärztin für Innere Medizin

Gastroenterologin

Diabetologin

Hausärztliche Versorgung

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